Wir haben u.a. mit John Ghanim aus dem Jemen gesprochen (Titelfoto). Ausgerechnet am heiligsten Ort der Muslime – der Kaaba in Mekka - gibt er seinen Glauben an Allah auf. Er spürt keine Verbindung und sagt, dass dies alles nur menschengemacht ist. Drei Jahre lang verheimlicht er seinen Agnostizimus, denn in seinem Heimatland steht die Todesstrafe auf eine Abkehr vom Islam. In Griechenland findet er schliesslich Antworten und wendet sich Jesus Christus zu. Seine Taufe macht er in den Sozialen Medien öffentlich. Dadurch zieht er Hass von Muslimen auf sich, deren Gegenvideos machen ihn jedoch auch bekannt. Seine Familie hat ihn enterbt, seine Frau wurde von ihm geschieden und ob er seine zwei kleinen Töchter je wiedersehen wird, ist fraglich. John, der heute in England lebt und täglich Morddrohungen auf seine öffentlichen Äusserungen erhält, hat alles für den christlichen Glauben hinter sich gelassen. Er sagt: «Verfolgung ist wunderschön, wenn Jesus mit mir ist».