Rudolf Mirers Werk ist gross, die Spannweite reich, von der Abstraktion bis hin zur Tuschzeichnung. Der heute 86-jährige Kunstmaler ist ein Poet des Pinsels. Seine Liebe und Fürsorge für die Schöpfung Gottes prägen seine Bilder. Die Faszination Mensch, wie auch die Natur, Berge, Sport und Heimatsujets finden in seinen Bildern Ausdruck. Der Glaube ist ihm wichtig, davon zeugen auch seine zahlreichen sakralen Bilder. Der Durchbruch gelang erst im Alter von 49 Jahren nach einer Ausstellung im Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon. Von da an war er national und international tätig. Mirer hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter auch ein Orden des Vatikans für seine besonderen Dienste an der römisch-katholischen Kirche. Mit Rom ist er zeitlebens verbunden, hat er doch als 25-jähriger zwei Jahre in der Schweizer Garde dem Papst gedient. Mirer malt auch heute noch so oft er kann. Das Malen ist für ihn eine Sucht. In Anbetracht seiner Krankheit Morbus Parkinson ist sein Schaffen auch als Therapie für Geist und Seele zu verstehen.